SEVEN (SIEBEN)

Sieben klingende Fragmente über den Ursprung des Lebens:
Soloposaune und Kirchenorgel zwischen Jazz und Tradition:

Das Projekt SEVEN (SIEBEN) beschäftigt sich, angelehnt an die Schöpfungsmythologie, mit der spirituellen Dimension von Schöpfung, mit der Frage nach dem Unbenennbaren, nach dem Fragmentarischen der Anfänge des Lebens. Es will keine Antworten geben, sondern die Liebe zur Frage und zum Fragen neu erwecken.

Die Form der Improvisation hierfür zu wählen, liegt nahe: Jede Improvisation ist ein schöpferischer Akt, an die Zeit gebunden, Antwort nur im Moment gebend, sich im nächsten Augenblick verändernd. Improvisation schafft Möglichkeit, Offenheit, Weite, im Miteinander Dialog, Entwicklung, Verbindung – all dies Voraussetzungen für Fragestellungen ohne vorgezeichnete Antwort. Und auch im Changieren zwischen den Klangwelten von Jazz und Tradition spiegelt sich die Suche nach dem Universellen, nach den gemeinsamen Ursprüngen, auch nach der Essenz der Musik, wenn man so will.

Mit Hansjörg Fink und Elmar Lehnen widmen sich dieser Suche zwei Ausnahmetalente, jeder für sich ein Virtuose auf seinem Instrument, zusammen ein wendiges und erprobtes Duo, bereit, Neues auszuprobieren und die Grenzen des instrumental Machbaren auszuloten. Soloposaune und die vielschichtigen Facetten der Kirchenorgel verbinden sich so zusammen zu einer einzigartigen Klangwelt.

Das außergewöhnliche Konzert findet am Freitag, den 25. Oktober um 19:30 Uhr in der einzigartigen Atmosphäre des Hochchores im Paderborner Dom statt.

Der Eintritt ist frei – eine Spende wird erbeten.